Die Vortragsreihe 2019:

Die fantastische Welt der Spechte.

Mittwoch, 30. Januar 2019, um 19:30 Uhr

Ein Vortrag von Michael Lanz 

(Milan / Schweizerische Vogelwarte)

NMB Neues Museum Biel, Haus Neuhaus.

Seevorstadt 52, 2501 Biel. Türöffnung 19:15.  

Neun verschiedene Spechtarten leben in der Schweiz, davon brüten sieben Arten in Biel und Umgebung. Stützschwanz, scharfe Krallen, spitzer Schnabel, lange Zunge – Spechte sind perfekt an ihren Lebensraum Wald und das Leben in der Vertikalen angepasst. Zudem sind Spechte die Wohnungsbauer des Waldes, ihre Höhlen werden von zahlreichen Nachmietern genutzt.

Dem Rotmilan auf der Spur.

Mittwoch, 27. Februar 2019, um 19:30 Uhr

Ein Vortrag von Martin Grüebler          

(Schweizerische Vogelwarte)

NMB Neues Museum Biel, Haus Neuhaus.

Seevorstadt 52, 2501 Biel. Türöffnung 19:15.   

Mit einer beachtlichen Geschwindigkeit hat der Rotmilan seit den 1970er-Jahren das ganze Mittelland der Schweiz besiedelt und erobert nun auch die Lagen über 800 m. Wie die attraktive Art dies schafft, ist Gegenstand eines grossen Forschungsprojektes der Schweizerischen Vogelwarte. Martin Grüebler gibt uns einen Einblick in dieses Projekt und zeigt uns erste erstaunliche Resultate.

Der Schweizer Brutvogelatlas     2013-2016

Mittwoch, 17. April 2019, um 19:30 Uhr

Ein Vortrag von P. Knaus (Schweizerische Vogelwarte)

NMB Neues Museum Biel, Haus Neuhaus.

Seevorstadt 52, 2501 Biel. Türöffnung 19:15.   

Der Zustand der Vogelwelt spiegelt unseren Umgang mit Natur und Landschaft. Der Brutvogelatlas 2013–2016 präsentiert die aktuellen Vorkommen, die Häufigkeit und die Höhenverbreitung aller Brutvögel der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein in bislang unerreichter Präzision. Vor allem aber zeigt er die markanten Veränderungen der Vogelwelt in den letzten 20 bis 60 Jahren. Der Atlas ist eine zentrale Grundlage für den Schutz und die Förderung der einheimischen Vögel und ihrer Lebensräume.  

Die Rückkehr des Wolfes

Mittwoch, 30. Oktober 2019, um 19:30 Uhr

Ein Vortrag von R. Manz (Biologe, Monitoring Wolf Schweiz, KORA)

NMB Neues Museum Biel, Haus Neuhaus.

Seevorstadt 52, 2501 Biel. Türöffnung 19:15.  

Im 19. Jahrhundert galt der Wolf in der Schweiz und im gesamten Alpenraum als ausgerottet. Seit einigen Jahrzehnten kehrt er nun in die Alpen zurück. 1992 wurde das erste Wolfsrudel in den französischen Alpen im Nationalpark Mercantour beobachtet. Im Jahr 1995 tauchten erste Einzelwölfe im Wallis auf. Ralph Manz zeigt auf, woher diese Rückkehrer stammen und berichtet über die aktuelle Situation in der Schweiz mit Blick in unsere Nachbarländer. Als zuständiger Experte für das Wolfsmonitoring bei der Stiftung KORA gibt er zudem spannende Hintergrundinformationen zur Biologie des Wolfes und zu den aktuell angewandten Monitoringmethoden. Die Rückkehr des Wolfes in die menschliche Kulturlandschaft ist mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Der Umgang mit diesem Tier muss erst wieder erlernt werden. Ralph Manz plädiert in diesem Zusammenhang für Sachlichkeit, Empathie, Anpassung und Offenheit.


Durchgeführte Vorträge:

2018

  • Die Alpensegler.
  • Die Fledermäuse.
  • VogelLab.
  • Vom Flussufer in die Kiesgrube.
  • Natürliche Vielfalt am Jurahang am Bielersee.
  • Schlafmäuse, Siebenschläfer und Co.

2017

  • Vogelstimmen und Musik.
  • Die Glühwürmchen.
  • Felslandschaften: Tiere, Pflanzen und Wanderfalke. Der Jura.


2016

  • Die Wasseramsel.
  • Die Mehlschwalbe.
  • Der Luchs.
  • Die Raben.